Buchstabe D - Dachabdeckung bis Dubai
Dachabdeckung
Thema Hausbau im Ausland. Dem Dach kommt aus begreiflichen Gründen fast immer eine wichtige Bedeutung zu. Siehe auch Stichwort: "Bauen im Ausland". In der Regel ist man gut beraten, wenn man sich im Ausland an Dachkonstruktionen orientiert, die dort seit Generationen verwendet werden, weil sie die Witterungen und Eigenheiten des Landes berücksichtigen.

In Exotenländern wird bei halbwegs guten Häusern (keine Eingeborenen-hütten) oft eine Abdeckung aus Naturziegeln (System Mönch und Nonne) verwandt, wobei jedoch die untere Dackkonstruktion bzw. Dachabdeckung von Land zu Land völlig unterschiedlich sein kann. Vielfach werden Latten- oder Balkengitter benutzt, in anderen Ländern nimmt man eine Art von Nut- und Federbrettern auf welchen dann die Ziegel befestigt werden, andere benutzen flache Tonplatten usw.

Da in vielen Ländern ohne jegliche Bauvorschrift, Statiken oder Sicherheits-anforderungen gebaut werden kann, sollte der Bauherr dort selbst darauf achten, sein Hausdach so anfertigen zu lassen, dass es den möglichen Erfordernissen entspricht und ein gutes Maß an Sicherheit und Witterungs-schutz bietet (Isolation, stabile Konstruktionen wo immense Schneelasten oder Stürme erwartet werden müssen usw. )

In tropischen Ländern ist (bei starken Regenfällen) auf eine relativ steile Dachneigung zu achten, die das Regenwasser rascher abfließen lässt. Oft wird in solchen Ländern die Deckenhöhe im Vergleich zur gewohnten euro-päischen Bauweise sehr hoch sein, um das Haus durch die aufsteigende Wärme etwas kühler zu halten. Diese von den Einheimischen bevorzugte Bauweise macht aber nur Sinn, wenn Sie später im Haus auf Klimaanlagen verzichten wollen oder können. Wird ein klimatisiertes Haus angestrebt, sind eventuell Zwischendecken oder 'normale' Deckenhöhen sinnvoller, da sich solche Räume besser und preiswerter kühlen und heizen lassen, als Räume mit hohen Decken.

In zahlreichen Ländern sind Decken oder das Dachgebälk bzw. die Abdeckung ein idealer Nistplatz für Ungeziefer wie Spinnen, Wanzen, Kakerlaken, Käfer und ähnliche Krabbeltierchen. Auch hier sollte – je nach Land und Kontinent – entsprechende Vorsorge getroffen werden.


Dachluken
(auch "Speicherfenster"). Sie tauchen in Lexika selten oder fast nie auf, des-wegen möchte ich sie hier kurz erwähnen.


Dago
Dies ist ein englischer Ausdruck, der von Nordamerikanern gerne als Spottna-men für südeuropäische Völker benutzen wird.


Dahomey
Das frühere Königreich Dahomey, das während 250 Jahren an der westafrikanischen Küste bestand, wurde 1960 in eine Republik umgewandelt. 1975 taufte sich die Republik in Benin um. Unter diesem Namen ist das Land auch heute noch bekannt.


Dänemark (Königreich Dänemark, DK)
Im dänischen Königreich leben etwa 5,4 Millionen Menschen. Ungefähr ein Drittel der 43'000 qkm Fläche entfällt auf die 406 zum Land gehörenden Inseln. Die Hauptstadt Kopenhagen liegt auf der größten Insel Seeland.

Hier finden Sie mehr über Einreise, Einwanderung und die beruflichen Mög-lichkeiten für Einwanderer...


Darlehen
Ein Darlehen ist ein schuldrechtlicher Vertrag. Bei Gelddarlehen wird meist ein Zinssatz ausgemacht, der – sofern nichts anderes vereinbart wird – jährlich fällig ist. Bei einem Sachdarlehen ist man zu einem Darlehensentgelt und bei Fälligkeit zur Rückerstattung von Sachen gleicher Art, Güte und Menge verpflichtet. Falls man vorhat, im zukünftigen Heimatland ein Darlehen aufzunehmen, sollte man sich vorab genaustens über die verschiedenen Möglichkeiten, hiesigen Bestimmungen und die Rechtslage informieren.


Defloration
durch das rücksichtslose Abholzen von großen Waldregionen wird die Flora der Erde zunehmend bedroht, was die inzwischen bekannten Klima-veränderungen in Gang setzte. Hauptverursacher der Defloration sind Ketten- und Brandrodungen, durch welche künftige Ackerregionen vorbereitet werden, die dann jedoch, vor allem bei fachlicher Inkompetenz, im Laufe der Jahre rasch veröden können.


Demonstration
Eine politische Kundgebung (Demonstration) soll durch das Aufgebot großer Massen auf Willensäußerungen, wie zum Beispiel Forderungen, aufmerksam machen. Vor allem in politisch unsicheren Ländern kommt es häufig zu Demonstrationen, teilweise auch Hand in Hand mit Streiks. Als Reisender sollte man sich auf alle Fälle von solchen Menschenansammlungen fernhalten und sich vor Reiseantritt über die Sicherheitslage im Land informieren.


Dengue-Fieber
Die Übertragung des sehr unangenehmen Dengue-Fiebers erfolgt aus-schließlich durch tagaktive Stechmücken (Moskitos vom Typ aedes aegypti oder aedes albopictus). Die Inkubationszeit liegt bei etwa 5-8 Tagen, danach nimmt Dengue einen grippeähnlichen Verlauf: Fieber, Kopfschmerzen, starke Gelenk- und Muskelschmerzen (charakteristisch sind Rückenschmerzen) so-wie in wenigen Fällen ein Exanthem an den Extremitäten.

Biphasischer Verlauf: 3 Tage hohes Fieber, ca. 2 Tage niedrig (mit starkem Schwitzen), ab dem 7. Tag wieder hoch. Insgesamt verläuft die Infektion relativ mild, aber manchmal langwierig. Sie heilt ohne Komplikationen aus und hinterlässt eine lebenslange Immunität, allerdings ausschließlich gegen diesen Virustyp. Ziemlich übel: Eine erneute Infektion durch einem anderen der vier Dengue-Moskitotypen kann Hämorrhagisches Dengue-Fieber mit zu-sätzlich spontaner Blutungsneigung und Verwirrtheitszuständen, Hypotonie und Schock auslösen!

Die 'Dengue-Aedes-Moskitos' sollen sogenannte 'Tiefflieger' sein, die sich fast nie über Hüfthöhe bewegen. Diese Feststellung wurde in zahlreichen Ländern gemacht, ist jedoch noch nicht wissenschaftlich belegt. Das Moskito hat einen maximalen Flugradius von 200 Metern. Dengue-Fieber tritt in den tropischen und subtropischen Gebieten Süd- und Südostasiens auf, im südlichen Pazifikraum, in der Karibik sowie in Mittel- und Südamerika und in Afrika (vorwiegend Westafrika). In den betroffenen Regionen kommen alle 4 Arten des Überträger-Moskitos vor.

Prophylaxe: Tagsüber in Regionen, wo Dengue-Alarm ausgelöst wurde, besonders aber abends, ist vernünftiger Mückenschutz (Sprays, Cremes usw.) wichtig. Die Brutstätten der Moskitos (stehendes Brackwasser in leeren Eimern, alten Autoreifen, Dosen usw.) sollten entfernt bzw. entleert und saubergehalten werden.


Deutsch
Deutsch spricht man nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für alle anderen Länder ist es also höchst empfehlenswert zumindest über gewisse Grundkenntnisse in der jeweiligen Landessprache zu verfügen. Wenn dies nicht der Fall ist, wäre ein Kurs nach der Einreise äußerst ratsam. Eine mehr oder weniger funktionierende Kommunikation erleichtert Behördengänge, das Knüpfen von Kontakten etc. ungemein.

Wer im Ausland (s)einen Beruf ausüben möchte oder muss, wird gut beraten sein, wenn er die Landessprache nahezu perfekt beherrscht. In einigen der favorisierten Einwanderungsländer wie USA, Kanada oder Australien erhält man nach Erfüllung der gültigen Auflagen nur dann eine Arbeits- oder Daueraufenthaltsgenehmigung, wenn man perfekt Englisch spricht. Einige Länder bieten dafür spezielle Sprachschulen und Seminare an, die absolviert werden müssen.

Selbst in Ländern, in denen deutsche Kolonien existieren (z.B. in Paraguay) sollte man die Landessprache dennoch beherrschen, um nicht ständig auf die Hilfe und Übersetzungen Dritter angewiesen zu sein. Andererseits sollte man bei mit eingewanderten Kindern oder im Ausland geborenen Kindern bemüht sein, dass diese neben der Landessprache auch ein gutes Deutsch lernen, bzw. sprechen. In vielen Ländern verhelfen zusätzliche Sprachen (wie z.B. Deutsch) zu erheblich besseren beruflichen Angeboten.


Diktatoren
sind Alleinherrscher mit meist recht krausen Vorstellungen von Recht und Ordnung. Die Burschen sind ausgesprochen beharrlich und kleben an ihren Stühlen. Bevor man in eine Diktatur einwandert, sollte man über folgendes Beispiel nachdenken:

Stellen Sie sich vor, dass Sie in einer Firma mit 1000 Leuten arbeiten würden, die von einem Bekloppten und einigen seiner Günstlingen geführt wird. Die Jungs sind allesamt schwer bewaffnet und dazu befugt, Ihnen die Finger zu Brei zu hauen, wenn Sie zu langsam arbeiten. Wem das stinkt und sich zu beklagen versucht, der wird von ein paar Männern in Ledermänteln vom Arbeitsplatz geholt und weggeführt. Danach hört man nie wieder was von ihm. Aber nichts genaues weiß man auch nicht...

Ihnen passt das alles zwar auch nicht, aber da Sie fast täglich mitbekommen, wie nette Kollegen auf 'Nimmer Wiedersehen' verschwinden, leben Sie nur noch in Furcht und Angst, reißen die Klappe nicht mehr auf und tun, was man Ihnen sagt. Und all die anderen machen es schließlich genauso. Am Ende: ihr schuftet euch für eine kleine Clique rigoroser Typen ab, die es sich gut gehen lassen, und seid dabei noch froh, nicht auch irgendwo verscharrt worden zu sein. Ist ja schon schlimm genug, dass ihr nicht wisst, wo Eure 17jährige Tochter verblieben ist...


Diphterie (Starrkrampf)
Diphterie (im Volksmund auch Starrkrampf genannt) wird durch Bakterien verursacht. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, sprich Husten, Niessen oder naher Körperkontakt. Vorerst haben die Bakterien eine Entzündung der Atemwege oder des Rachens zur Folge (grau-weisse Beläge).

Diphterie tritt häufig in Form einer Angina auf, kann aber auch Fieber, Brechreiz und Erbrechen bewirken. Später kann es zu schweren Atembeschwerden, Herzmuskelentzündung, Kreislaufversagen, Blutungen und Nervenlähmungen bis hin zum Tod kommen. Ohne Behandlung beträgt die Sterblichkeitsrate 50%. Bei sofortiger Behandlung sterben ca. 10-15% der Erkrankten.

Die Krankheit ist weltweit verbreitet. In den Industrienationen ist sie dank allgemein eingeführter Impfung jedoch weitgehend verschwunden. In Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa treten hingegen immer wieder Epidemien auf. Personen aus Westeuropa erhalten normalerweise als Kind eine vollständige Impfung gegen Diphterie, die alle 10 Jahre wiederholt werden sollte.


Dominica (Commonwealth von Dominica, WD)
Die Republik Dominica ist eine Insel der kleinen Antillen und liegt zwischen dem karibischen Meer und dem Atlantik. Auf der Insel, die durch eine spektakuläre Tier- und Pflanzenwelt besticht, leben etwa 70'000 Einwohner. Die Gesamtfläche beträgt 754 qkm. Die Wirtschaft ist von der Landwirtschaft (insbesondere Bananen) abhängig und zudem sehr verwundbar (Naturkata-strophen wie Überflutungen und Hurrikane etc). Die Arbeitslosigkeit beträgt über 20%.

Auswandern nach Dominica ist nicht zu empfehlen. Oder kann mich jemand vom Gegenteil überzeugen?


Dominikanische Republik für Auswanderer...
Die Dominikanische Republik ist mit dem oben erwähnten Dominica nicht zu verwechseln. Die Republik teilt sich zusammen mit Haiti die Insel Hisapñola, die zu den großen Antillen zählt. Etwas mehr als 8,8 Millionen Menschen leben im 48,73 qkm großen karibischen Inselparadies.

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Don
Don ist Spanisch und dem Ausdruck Señor gleichzusetzen – allerdings mit einem Hauch mehr an Ehrerbietung. Übersetzt bedeuten die beiden Wörter 'Herr'. Damit spricht man unbekannte Personen an (z.B. Señor Meier); teilweise wird anstatt dem Nachnamen auch den Vornamen benutzt (z.B. Don Hans). Auf Sizilien könnte damit auch was anderes gemeint sein... (siehe den Kinohit "Der Pate")


Dschibuti (Republik Dschibuti, DJI)
Die Republik Dschibuti mit einer Fläche von 22'000 qkm liegt von Äthiopien, Eritrea und Somalia eingeschlossen am Golf von Aden bzw. am Roten Meer. Knapp 467'000 Menschen bevölkern das hauptsächlich islamische Land, dessen Analphabetenrate etwa 32% beträgt.


Dubai (Vereinigte Arabische Emirate, VAE)
Die Vereinigten Arabischen Emirate setzen sich aus 6 Emiraten zusammen, wobei Dubai das zweitgrößte ist. Auf der Fläche von 3'900 qkm leben etwa knapp 900'000 Menschen. Die Wirschaft basiert vor allem auf dem Erdöl und Tourismus. Es wurden auch zahlreiche ehrgeizige Bauprojekte gestartet wie z.B. der höchste Wolkenkratzer und das größte Einkaufszentrum der Welt.

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