Buchstabe F - Farenheit bis Fudschijama
Fahrenheit
1724 erfand der deutsche Physiker Daniel Gabriel Fahrenheit die Temperatur-Skala 'Fahrenheit', die nach ihm benannt wurde. Diese Fahrenheits-Messung war lange Zeit auch in Europa verbreitet, wurde dann jedoch durch die uns heute bekannte Celsius-Skala abgelöst. Heute ist die Fahrenheits-Messung nur noch in den USA und auf Jamaika verbreitet. 0 Grad Celsius (°C) entspre-chen 32 Grad Fahrenheit (°F). 0 Grad Fahrenheit sind -17,78 Grad Celsius.


Fakir
Fakire sind größtenteils (in Indien) umherziehende Gaukler. Sie nutzen den Aberglauben der frommen Bevölkerung aus, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Natürlich gibt es unter ihnen auch ernsthafte Angehörige religiöser Orden, die besondere physische und psychische Zustände hervorbringen können. In Europa sind die Fakire vor allem wegen dem Fakirbrett (Nagelbrett) bekannt.


Farm
Der Ausdruck Farm ist englisch und wird – besonders in den USA – für einen landwirtschaftlichen Betrieb benutzt. Siehe auch unter 'Ackerbau'.


Färöer
Die Färöer sind eine Inselgruppe im Nordatlantik und liegen zwischen den britischen Inseln, Norwegen und Island. Die Färöer sind eine autonome Nation innerhalb des Königreichs Dänemark. Auf den Inseln leben knapp 48'300 Menschen, die hauptsächlich von der Fischerei und der damit zusammenhän-genden Wirtschaft leben.


Feiertage
Grundsätzlich wird zwischen gesetzlichen, gesetzlich anerkannten und kirch-lichen Feiertagen unterschieden. Diese variieren je nach Land und teilweise kommt an einem solchen Tag das öffentliche Leben beinahe zum erliegen, sprich alle Geschäfte sind geschlossen, öffentliche Verkehrsmittel fahren nur noch beschränkt etc.


Finnland (Republik Finnland, FIN)
Der Staat Finnland in Nordeuropa grenzt an Russland, Schweden und Norwe-gen. Die Amtssprachen sind Finnisch und Schwedisch. Das ungefähr 337'000 qkm große Land gehört der EU an und zählt etwas mehr als 5,2 Millionen Einwohner. Finnland ist führend bei der Herstellung von Mikroelektronik und Mobiltelefonen.


Flohbefall
Menschenflöhe können durch den Körperkontakt von Mensch zu Mensch überspringen oder aber auch durch die Wäsche übertragen werden. Der 'tropische Sandfloh' befällt zum Beispiel am liebsten die Zwischenzehenräume und nistet sich gerne unter den Zehennägeln ein. Ein Teil des Laibes ragt als bräunlicher Punkt aus der meist entzündeten Hautstelle heraus.

An der Stichstelle tritt ein meist starker Juckreiz auf, der wochen- oder sogar monatelang anhalten kann. Durch Kratzen kommt es häufig noch zu einer Zweitinfektion, die eine Hautinfektion auslöst.

Flöhe kommen überall auf der Welt vor, wo schlechte, hygienische Bedigungen herrschen. Durch eine sorgfältige Körperhygiene und saubere Unterkünfte kann das Risiko eines Flohbefalls fast auf Null reduziert werden.


Flüchtling
Als Flüchtling wird ein Mensch bezeichnet, der aufgrund von politischen Zwangsmaßnahmen, Kriegen oder existenzgefährdenden Notlagen gezwun-gen wird, seine Heimat vorübergehend oder auf Dauer zu verlassen. Seit 1951 existiert die 'Genfer Flüchtlingskonvention', die die Rechststellung von Flücht-lingen definiert. Länder, die dieser Konvention beigetreten sind, können Flüchtlinge nicht willkürlich ins Herkunftsland abschieben. Es sind jedoch nicht alle Nationen der Welt der Konvention beigetreten.


Frankreich (Französische Republik, F)
Die Fläche des Landes beträgt etwas mehr als 672'300 qkm. Dazu kommen noch Überseegebiete in der Karibik, in Südamerika, vor der Küste Nordameri-kas, im indischen Ozean und in Ozeanien. In Frankreich selbst leben knapp 62 Millionen Menschen.

Hier finden Sie mehr über Einreise, Einwanderung und die beruflichen Mög-lichkeiten für Einwanderer...


Französisch-Guayana (auch Französisch Guyana)
Seit 1947 – nach fast 500 Jahren unter wechselnden Kolonialmächten – ist Französisch-Guayana ein Überseedepartment in Südamerika und integraler Bestandteil Frankreichs. Französisch-Guayana ist ein Teil der EU und kennt den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel. Die 91'000 qkm große Region liegt zwischen Surinam und Brasilien am Atlantik. Es leben nur etwas mehr als 191'000 Menschen in Französisch-Guayana. Neben dem Export von Fisch, Reis und Gold ist die Holzwirtschaft ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft.


Freihandelsabkommen
Das Ziel eines Freihandelsabkommens ist es, durch den Freihandel Vorteile bei der Güterverteilung und eine Steigerung des Außenhandels zu erreichen.

Ein Freihandelsabkommen ist ein völkerrechtlicher Vertrag zur Gewährleistung des Freihandels zwischen den vertragsschließenden Staaten. Mit dem Abkommen wird der Freihandel im Rahmen der Zoll- und Barrierefreiheit des Handels zwischen den Vertragspartnern gesichert. Aus mehreren Freihandels-abkommen können Freihandelszonen entstehen. Andere staatliche Eingriffe wie Subventionen sowie Ein- und Ausfuhrverbote haben dann zu unterbleiben.


Freihandelszone
Wie unter 'Freihandelsabkommen' erwähnt, können durch mehrere solcher Abkommen, Freihandelszonen entstehen. Unter einer solchen Zone versteht man den Zusammenschluss von mehreren Ländern oder Teilen davon, um zwischen ihnen Zölle und andere Handelsbeschränkungen abzuschaffen.

Anders als bei einer Zollunion behalten die Mitgliedsstaaten jedoch ver-schiedene Zolltarife gegenüber Drittstaaten bei. Waren aus Drittstaaten werden auch beim Transport von einem Mitgliedsstaat in den anderen verzollt; dadurch bleiben Grenzkontrollen notwendig.


Fremdsprachen (erlernen)
Damit dieses Lexikon nicht allzu nutzlos erscheint, hier einige bewährte Tipps für das rasche Erlernen von beliebigen Fremdsprachen:

Um sich ein 50%iges Lernpensum zu ersparen, ohne dass Ihre Ausdrucks-kraft deutlich darunter leidet, müssen Sie lediglich das jeweilige Wort für "nicht" erlernen. Haben Sie das erst mal drauf, brauchen Sie sich nie mehr mit viel Mühe und Hirnschmalz gegenteilige Begriffe einhämmern! – Zum besseren Verständnis einige Beispiele in Deutsch:

"Dick" (statt nun 'dünn' zu lernen, sagen Sie einfach: 'Nicht dick'; bzw. 'warm' und 'nicht warm'; 'rauf' und 'nicht rauf'' usw.)

In Spanisch: "gordo" (dick) und "no gordo" (dünn); frio (kalt) und "no frio" (für 'warm'); "feo" (hässlich) "no feo" (für 'hübsch' statt 'lindo' und 'hermoso') usw.

In Englisch: "big" (groß) und "no big" (klein); "hungry" (hungrig) und "no hungry" (für satt); "good" und "no "good" usw. – so kann man die ganze Palette durchgehen, ohne pauken zu müssen. Gute Sache, oder?

Trick 2: Die andere Hälfte der Sprache können Sie sich ersparen, indem Sie überall dort, wo in Deutsch ein Wort mit 'ieren' endet (vegetieren, asphaltieren, gestikulieren usw.) statt 'ieren' die typischen Anhängsel aus den Landes-sprachen austauschen.

In Spanisch statt 'ieren' z.B. 'ar' (vegetar, onanar, gesticular, pulsar, filtrar, probar etc.) Das funktioniert (funcionar) zwar nur bei Wörtern, die aus dem Romanischen kommen (bezeichnen wir in der Regel als 'Fremdwörter') – aber immerhin! Weiß man das erst, hilft es einem enorm weiter.

Nur bei 'typisch deutschen Begriffen' klappt das leider nicht, z.B. "kassieren" geht nicht, "kastrieren" geht jedoch; "verlieren" geht nicht, "schmieren" geht nicht – aber frustrieren, balancieren, multiplizieren usw. klappt wieder.

Die Endungen lauten für Spanisch und Portugiesisch 'ar'; für Französisch 'er'; für Italienisch 'are' usw. Und am Ende noch die drei wichtigsten Worte für Singles in Spanien: "Tranquilo – más rapido – Ahoooora!!!" Und für Ihren Englandbesuch: "Slowly – more quickly – Nauuuu!". ("Langsam – 'n bißchen schneller – Jeeeetzttt!!!). – Nun kann absolut nix mehr schief gehn, oder...?


Fudschijama (Fujisan, Berg Fuji)
Der 3'776 Meter hohe Vulkankegel Fudschijama ist der höchste und gleich-zeitig ein heiliger Berg in Japan. Wegen seiner symmetrischen Kegelform gilt der Fudschijama als einer der schönsten Berge der Welt. Der letzte Ausbruch war 1707.

<< Vorige Anzeige  I  I  Nächste Anzeige >>