Buchstabe M - Machu Picchu bis Mosambik
Machu Picchu
Die gut erhaltene Ruinenstadt der Inka ist eine der größten Touristen-attraktionen Südamerikas. Machu Picchu liegt in 2'360 Meter Höhe auf einer Bergspitze in den Anden Perus. Die Stadt soll etwa um 1450 erbaut worden sein und durch ihre Lage zwischen dicht bewachsenen Bergen blieb sie für die spanischen Eroberer unsichtbar. Dadurch entging Macu Picchu der Zerstörung und über 200 steinerne Bauten, die mit einem Treppensystem verbunden sind, blieben bis heute erhalten. Die UNESCO erklärte Macu Picchu 1983 zum Welterbe.


Madagaskar (Republik Madagaskar, RM)
Die vor der Ostküste Afrikas im Indischen Ozean gelegene Insel ist mit 587'041 qkm flächenmässig der zweitgrößte Inselstaat der Welt. Mehr als die Hälfte der 17,5 Millionen Einwohner bekennen sich zu Naturreligionen.


Malaria
Die Malaria-Erreger (Parasiten) werden durch die weibliche Anopheles-Stech-mücke übertragen, die bei Dämmerung und in der Nacht aktiv ist.

Es gibt drei verschiedene Arten einer Malariaerkrankung, wobei die Malaria tertiana und Malaria quartana viel weniger gefährlich sind als die lebens-gefährliche Malaria tropica. Die Symptome sind jedoch bei allen dreien zuerst einmal die gleichen. Sechs Tage bis zu einem Jahr (!) nach Infektion tritt hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schwäche, Schüttelfrost und manchmal noch Durchfall und Erbrechen auf. Grundsätzlich leidet der Erkrankte bei der Malaria tertiana (tertiana bedeutet dreitägig) jeden zweiten Tag an Fieber. Das bedeutet am ersten Tag Fieber, am zweiten fieberfrei, am dritten Tag wieder Fieber etc. Bei der Malaria quartana (quartana bedeutet viertägig), die eher selten ist, tritt das Fieber jeden dritten Tag auf. Diese beiden Krankheitsbilder sind weniger gefährlich, da die Parasiten nur etwa 1% der roten Blutkörper-chen befallen. Bei der Malaria tropica hingegen, befallen die Erreger bis zu 80% der roten Blutkörperchen. Daher wird man auch täglich von hohem Fieber geplagt und bei dieser gefährlichen Form der Malaria kann es innerhalb von Stunden zu Komplikationen kommen, die unbehandelt zum Tod führen können. Grundsätzlich ist jede Malaria heilbar, doch der Zeitpunkt des Therapieanfangs entscheidet über Genesung oder – im schlimmsten Fall – Tod.

Malaria kommt vor allem südlich der Sahara im tropischen Afrika, in Mittel- und Südamerika, in der Karibik sowie in weiten Teilen Asiens vor. Eine Impfung gegen Malaria existiert nicht, doch gibt es medikamentöse Prophylaxen. Ein guter Mückenschutz in Risikogebieten ist unumgänglich. Auf jeden Fall sollte man vor Reiseantritt einen geeigneten Arzt aufsuchen, um das persönliche Risiko zu verringern.


Malawi (Republik Malawi, MW)
Das knapp 118'500 qkm große Binnenland Malawi liegt in Südostafrika und grenzt an Tansania, Mosambik und Sambia. 10 - 15% der etwa 11,9 Millionen Einwohner leiden an AIDS und die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt nur gerade 37,5 Jahre! Malawi zählt zu den ärmsten Volkswirtschaften der Welt. Die Analphabetenrate liegt bei 61%.


Malaysia (Malaysische Föderation, MAL)
Das Land in Südostasien nimmt eine Fläche von 329'750 qkm ein. Seine über 22,5 Millionen Einwohner bekennen sich zu 60,5% zum Islam. Malaysia gilt ökonomisch und politisch als eines der stabilsten Länder Südostasiens.


Malediven (Republik der Malediven, MV)
Die Malediven verteilen sich mit einer Fläche von 298 qkm auf etwa 1'200 Inseln. Die 339'330 Einwohner, die sich alle zum Islam bekennen, leben auf ungefähr 200 Inseln. 87 weiter sind ausschliesslich für Touristen reserviert. Wegen den paradiesischen Inseln, weissen Sandstränden und dem hell-blauen, kristallklaren Wasser sind die Malediven unter anderem ein beliebtes Reiseziel für Flitterwochen.


Mali (Republik Mali, RMM)
Das etwas mehr als 1,24 Millionen qkm große Land in Westafrika besteht zu zwei Dritteln aus Wüste. Von den über 11,9 Millionen Einwohner sind 74% Analphabeten und nur etwa zwei Drittel haben Zugang zu frischem Trink-wasser. Die durchschnittliche Lebenserwartund in der ehemals französischen Kolonie (Unabhängigkeit 1960) liegt bei 49 Jahren.


Malta (Republik Malta, M)
Der im Mittelmeer gelegene 316 qkm große Inselstaat verteilt sich auf drei bewohnte (Malta, Gozo, Comino) und drei unbewohnte Inseln. Malta wurde erst im September 1964 von Großbritannien unabhängig. Die etwa 400'000 Ein-wohner bekennen sich fast ausnahmslos zum römisch-katholischen Glauben. Die Kirche hat daher einen großen Einfluss auf die Politik. So sind zum Beispiel Ehescheidungen verboten und Abtreibungen strafbar. Seit Dezember 2002 ist Malta Mitglied der EU.


Marokko (Königreich Marokko, MA)
Das Königreich Marokko liegt mit einer Fläche von 458'700 qkm im Nord-westen von Afrika und grenzt an Algerien, Mauretanien, die spanischen Exkla-ven Ceuta und Melilla, den Atlantik sowie das Mittelmeer. Von den über 32 Millionen Einwohnern leben rund 54% in Städten. Marokko beansprucht die Westsahara (ehemals spanische Kolonie) für sich, was ihr jedoch vom internationalen Gerichtshof in Den Haag abgesprochen wird. Bis zum Abhalten eines UNO-Referendums über die zukünftige Zugehörigkeit der Westsahara bleibt dies somit international noch umstritten.


Mauretanien (Islamische Republik Mauretanien, RIM)
Der über eine Million Quadratkilometer große Staat in Westafrika grenzt an Ma-rokko, Mali, Senegal, Algerien und den Atlantik. Die ehemals französische Kolonie (Unabhängigkeit 1960) wird von fast drei Millionen Menschen bevöl-kert.


Mauritius (Republik Mauritius)
Der 1'680 qkm große Inselstaat Mauritius liegt etwa 900 km östlich von Mada-gaskar im Indischen Ozean. Etwa die Hälfte der über 1,2 Millionen Einwohner gehören dem Hinduismus an.


MERCOSUR (Mercado Común del Sur)
MERCOSUR ist die Abkürzung für Mercado Común del Sur, was auf Deutsch übersetzt 'Gemeinsamer Markt des Südens' bedeutet. Mitglieder des seit 1991 existierenden MERCOSUR sind Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay sowie die assoziierten Staaten Bolivien, Chile und Peru. Die Ziele sind die Ver-größerung der nationalen Märkte als grundlegende Bedingung für die Be-schleunigung der wirtschaftlichen Entwicklung, die Einbindung der Mitglied-staaten in das internationale Gefüge der großen Wirtschaftsblöcke, die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung sowie die Schaffung einer immer umfassenderen Union zwischen den Völkern. Die Entwicklung des MERCOSUR geriet Ende der 90er Jahre jedoch etwas in's Stocken und deshalb wurde 2000 eine neue Etappe eingeläutet, die man Relanzamiento del MERCOSUR (Neustart des Mercosur) nannte.


Mexiko (Vereinigte Mexikanische Staaten, MX)
Der über 1,9 Millionen qkm große Staat liegt in Nordamerika und grenzt an die USA, Belize, Guatemala, den Atlantik sowie Pazifik. Von den etwa 106,2 Millionen Einwohnern leben ungefähr 40% unterhalb der Armutsgrenze.

Hier finden Sie mehr über Einreise, Einwanderung und die beruflichen Mög-lichkeiten für Einwanderer...


Moabiter
biblisches Volk. Stammvater der Moabiter war Lot, der im Suff und in einer Höhle lebend seine beiden Töchter vernaschte, ohne sich daran am kom-menden Morgen zu erinnern. Die Nachkommen wurden die Moabiter (Stadtteil in Berlin, heutiger Regierungssitz vom wiedervereinigten Deutschland – siehe dazu Genesis 19/30 ff).

(Die Frage "Hat Lot vielleicht doch geblinzelt?" beschäftigt übrigens die His-toriker seit nun mehr rund 2000 Jahren...)


Monaco (Fürstentum Monaco, MC)
Das nur gerade 1,95 qkm große Fürstentum liegt von Frankreich umschlossen an der Mittelmeerküste und ist das zweit kleinste Land der Welt. Von den etwa 32'000 Einwohnern sind nur gerade 5'070 Monegassen. Wegen diversen Steuervorteilen ist Monaco bei den Reichen der Welt ein beliebter Wohnsitz.


Mongolei (Mongolische Republik, MGL)
Mit einer Fläche von über 1,5 Millionen qkm und einer Einwohnerzahl von etwa 2,79 Millionen ist die Mongolei das am wenigsten dicht besiedelte Land der Welt. Die Demokratie des an Russland und China grenzenden Binnenstaates ist die stabilste in ganz Zentralasien und doch lebt etwa 36% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.


Monica Lewinsky
sorgte in den 90er Jahren in den USA unter Bill Clinton für eine gewisse Entspannung, obwohl sie nach eigenen Angaben von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte.


Mosambik (Republik Mosabmik, MOC)
Von den knapp 18 Millionen Einwohner Mosambiks sind 13% (!) entweder HIV-positiv oder an AIDS erkrankt. Die Wirtschaft der etwa 801'600 qkm großen ehemals portugiesischen Kolonie (Unabghängigkeit 1975) basiert hauptsäch-lich auf der Landwirtschaft.

<< Vorige Anzeige  I  I  Nächste Anzeige >>