Einreise: Reisende aus der EU und der Schweiz benötigen bei einem Aufenthalt von maximal 3 Monaten kein Visum. Für die Einreise genügt ein gültiger Perso-nalausweis bzw. eine gültige ID.
Einwanderung: Bei einem Aufenthalt von mehr als 3 Monaten oder bei Arbeitsaufnahme muss eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Diese kann beim zuständigen Bezirksamt in Dänemark ausgestellt werden. Eine Arbeitsbewilligung ist nicht mehr nötig.
Arbeitnehmer – Sie müssen eine Bescheinigung ihres Arbeitsgebers vorlegen. Ein Nachweis über die finanzielle Lage darf nicht verlangt werden.
Selbstständige – Von selbstständig Erwerbenden wird ein Nachweis für eine Berechtigung verlangt (Auszug aus Handelsregister, Pacht-/Mietvertrag, Kos-tenrechnung etc.). Ein Nachweis über die finanzielle Lage darf auch von ihnen nicht verlangt werden.
Rentner / Pensionäre – Alle Nichterwerbstätigen müssen nachweisen können, dass sie eine Krankenversicherung besitzen und über ausreichend finanzielle Mittel verfügen.
Studenten – Von Studierenden wird der Nachweis verlangt, dass sie an einer anerkannten Lehranstalt eingeschrieben sind. Zudem müssen sie glaubhaft machen können, über genügend finanzielle Mittel zu verfügen.
Wirtschaft und Beruf: Die Dänen sind ein sehr konsumfreudiges Völkchen. Der zu hohe Privatkon-sum, Schwierigkeiten auf den Exportmärkten wegen sinkender Wettbewerbs-fähigkeit (Lohdruck) und hohe Staatsausgaben gehören zu den alltäglichen Problemen der dänischen Wirtschaft. Der Staat verfügt über fruchtbares Ackerland, davon abgesehen jedoch, ist Dänemark ein rohstoffarmes Land. Etwa 2/3 der Bodenfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Erdöl- und Gasfunde im dänischen Teil der Nordsee haben das Land allerdings inzwischen in eine moderne Industrienation verwandelt. In der Landwirtschaft, die lange Zeit das Rückgrat der Wirtschaft bildete, sind nur noch etwa 6% der Bevölkerung beschäftigt. Dänkemark ist zudem eine wichtige Handelsnation. Für den Industriesektor werden viele Importgüter benötigt. Dies wird durch eine rege Exporttätigkeit ausgeglichen. Unter anderem werden etwa 2/3 der Agrar-produkte ausgeführt.
Gute Arbeitsmöglichkeiten sind vor allem in der Gastronomie und Hotellerie zu finden. Doch auch Fabriken, Büros und Bauernhöfe bieten Möglichkeiten. Neben dem dänischen Arbeitsamt sollte man auch private Arbeitsvermittler kontaktieren, welche vor allem für Facharbeiter hilfreich sind. Weiter Auskünfte erteilt auch die dänische Vertretung im Heimatland. Bedarf an Fachkräften besteht vor allem in der Gastronomie, in der Landwirtschaft und im Gesund-heitswesen. Auch für Handwerker, Bauarbeiter oder Ingenieure kann die Stellensuche durchaus lohnend sein.
Wichtige Adressen für Einwanderer und Reisende: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Stockholmsgade 57 2100 Kopenhagen Postanschrift: Forbundsrepublikken Tysklands ambassade Postboks 2712 2100 København Ø Danmark Tel: (0045) 35 45 99 00 • Fax (0045) 35 26 71 05 E-Mail: tyskeamba@email.dk Internet: www.kopenhagen.diplo.de
Botschaft der Republik Österreich Sölundsvej 1 2100 Kopenhagen Tel: 0045 39 29 41 41 • Fax: 0045 39 29 20 86 E-Mail: kopenhagen-ob@bmaa.gv.at
Schweizerische Botschaft Amaliegade 14 1256 Kopenhagen K Tel: 0045 33 14 17 96 • Fax: 0045 33 33 75 51 E-Mail: vertretung@cop.rep.admin.ch Internet: http://www.eda.admin.ch/copenhagen
Deutschland: Botschaft des Königreiches Dänemark Rauchstraße 1 10787 Berlin Tel: 030-50 50 20 00 • Fax: 030-50 50 20 E-Mail: botschaft@daenemark.org / beramb@um.dk Internet: www.daenemark.org
Österreich: Botschaft des Königreiches Dänemark Führichgasse 6 1010 Wien Tel: (0043 / 1) 512 79 04–0 • Fax: (0043 / 1) 513 81 20 E-Mail: vieamb@um.dk Internet: www.daenischebotschaft.at
Schweiz: Botschaft des Königreiches Dänemark Thunstrasse 95 3000 Bern 31 Tel: 031 350 54 54 • Fax: 031 350 54 64 E-Mail: brnamb@um.dk Internet: www.denmark.ch
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