Spanien - Flamenco, Paella und Stierkampf
Einreise:
Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich bis zu 3 Monate ohne Visum im Land aufhalten. Für die Einreise wird ein gültiger Reisepass oder Personalausweis bzw. eine ID benötigt. An den Grenz-übergängen werden teilweise Fahrzeuge desinfiziert (Epidemiezeit), so dass es zu Verzögerungen kommen kann.


Einwanderung:
Bei selbständiger oder unselbständiger Arbeitsaufnahme unter 3 Monaten reicht ein gültiger Pass oder Personalausweis bzw. eine ID. Bei einem Aufenthalt von mehr als 3 Monaten oder zwecks langzeitiger Arbeitsaufnahme muss eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Der Antrag kann nicht fernschriftlich gestellt werden, sondern ist persönlich bei der zuständigen Polizei oder Ausländerbehörde abzugeben. Dies muss innerhalb von 1 Monat nach Einreise geschehen. Bei einer Tätigkeit bis zu maximal 1 Jahr wird eine zeitlich begrenzte Aufenthaltserlaubnis mit Gültigkeit für die Dauer der Tätigkeit ausgestellt. Bei Tätigkeiten von über 1 Jahr wird für EU-Staatsangehörige eine Aufenthaltsgenehmigung für 5 Jahre erteilt, die anschließend um weitere 5 Jahre verlängert werden kann.

Studenten, Rentner und nicht Erwerbstätige müssen die Zugehörigkeit zur Sozialversicherung ihres Heimatlandes und ein regelmässiges Einkommen nachweisen können, um eine ständige Aufenthaltsgenehmigung in Spanien zu erhalten. Studenten benötigen zudem noch eine Einschreibebestätigung der spanischen Lehranstalt.


Wirtschaft und Beruf:
Die bedeutendsten Zweige der spanischen Industrie sind der Maschinen- und Schiffsbau, die Automobil-, Textil-, chemische und Schwerindustrie sowie die Bauwirtschaft. Hauptsächlich sind die Betriebe in den Ballungsräumen von Barcelona, im Großraum Madrid und bei Bilbao (Baskenland) sowie an der nordspanischen Atlantikküste angesiedelt. Industrie und Handel beschäftigen etwa 40% der Bevölkerung. Im Dienstleistungssektor sind es etwa 45%, was vor allem auf den dominierenden Anteil des Tourismus zurückzuführen ist. Dieser ist unlängst auch zur wichtigsten Einnahmequelle der spanischen Wirtschaft geworden. Die Landwirtschaft hat dadurch stark an Bedeutung verloren und beschränkt sich mehrheitlich auf den Anbau von Reis, Oliven, Zitrusfrüchten, Tomaten, Mandeln und Wein. Ein anderes wichtiges Standbein der Wirtschaft ist der Gütertransport (Straßenverkehr und Schifffahrt).

Vor allem EU-Bürgern werden in jeder Weise die gleichen Rechte wie den Spaniern selbst eingeräumt. Ausländer finden hauptsächlich im Tourismus gute Arbeitsmöglichkeiten vor. Entsprechend ausgebildete und vor allem mehrsprachige Hotelfachkräfte jeder Art wie Köche, Kellner, Animateure und Reiseverkehrs-Kaufleute sind ebenso gefragt wie Masseure und Phisio-therapeuten. Techniker, Handwerker, kaufmännische Fachkräfte, Spezialisten der IT-Branche, aber auch Lehrer und andere Fachberufe finden zunehmend Arbeitsangebote.


Wichtige Adressen für Einwanderer und Reisende:
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Calle de Fortuny, 8
28010 Madrid
Tel: (0034) 91 557 90 00 • Fax: (0034) 91 310 21 04
Weitere deutsche Konsulate befinden sich in fast
allen Distrikten und Inseln des Königreiches.

Botschaft der Republik Österreich
Paseo de la Castellana 91
28046 MADRID
Tel: (+34-91) 55 65 315, 55 65 403
E-Mail: austria@embajada-de-austria.es

Schweizer Botschaft
Calle Núñez de Balboa 35,
Edificio Goya 28001 Madrid
Tel: 0034/91/4 36 39 60

Deutschland:
Botschaft des Königreichs Spanien
Schöneberger Ufer 89
10785 Berlin
Tel: 030-2 54 00 70 • Fax: 030-25 79 95 57
E-Mail: martinez.daniel@t-online.de
Weitere Generalkonsulate in:
Franfurt a.M., Hannover, München,
Stuttgart, Hamburg und Düsseldorf

Österreich:
Botschaft des Königreichs Spanien
Argentinierstraße 34
1040 Wien
Tel: (01) 505 57 88, 505 57 80

Schweiz:
Botschaft des Königreichs Spanien
Kalcheggweg 24
3000 Bern 16
Tel: (41) 31 352 04 12 • Fax: (41) 31 351 52 29

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