Ausgeraubt & abgemurkst
In
zahlreichen
(an sich sehr beliebten) Einwanderungsländern müssen
sich die Zuwanderer mit korrupten Behörden, mordlüsternen Ter- rorbanden,
preiswert anzumietenden Killern oder mit kriminellen ein- gewanderten Landsleuten
abfinden. Und dort, wo die Wirtschaft des Landes 'durchhängt', wo plötzlich
die Jobs fehlen, die zuvor die Existenz zumindestens etwas absicherten, schnellen
die Kriminalitätsraten zuwei-len katapultartig in die Höhe.
Selbst
im
Auswanderer-Traumland USA werden immerhin pro Woche mehr Leute umgebracht,
als im gesamten Europa pro Jahr.
Oder in Südafrika: 1999 verging dort
nicht eine Woche, in der nicht eine weiße Farmerfamilie ausgelöscht wurde;
In 5 Jahren immerhin (bis 1999) 2 500 Farmen, die überfallen wurden; allein
in den ersten Monaten des Jahres 1999 wurden im Januar 59, in Februar 73 und
im März 96 Farmer überfallen und ausgeraubt!
Auch
im
einstigen Inselparadies der Dominikanischen Republik kletterte die Kriminalität
inzwischen so beängstigend an, daß viele Deutsche inzwischen wieder
ihre Container packen wollen, um abzuwandern. So wurde im April 2003 ein deutsches
Ehepaar aus Plauen kaltblütig von einem anderen Deutschen erschlagen, weil
dieser den vertrauensseligen Leuten die 300.000 geliehenen US-Dollar nicht
mehr zurückbezahlen wollte. Gerade mal eine Woche vorher hatte man die Leiche
eines anderen Deutschen aus dem oberbayerischen Langenmosen entdeckt.
Steigende
Kriminalität u n d korrupte Behörden können die Freude in der
Fremde rasch trüben. Bevor man diesen sehr entscheidenden Schritt in ein neues
Leben unternimmt, sollte man also in der Google-Such-maschine nicht nur den
Landesnamen eintippen, sondern dahinter ein Komma setzen und "Kriminalität",
oder "Mord an Deutschem" oder "Unwetter", "Betrug"
usw. eintippen. Erstaunlich, was man da zuweilen liest, wenn man in der Wahl
der zusätzlichen Suchbegriffe etwas Fantasie walten lässt...

All die Korallenschlangen, schwarzen Mambas, die Was-serprobleme in einigen
Län-dern oder Inseln, die immer und allgegenwärtigen Mos-kitoschwärme in kanadischen
Wäldern und in vielen Son-nenparadiesen dieser Welt dies alles wird
von all jenen wohlweislich totgeschwiegen, die ein Interesse daran haben,
dass Ihnen ein Land gefällt.
Warum
auch
nicht...?
Schließlich
möchte
man Ihnen was verkaufen und es ist nicht Sache eines
Immo- lilienmaklers, Reiseveranstal-ters oder Verkäufers auf die Macken in
seinem Land auf-merksam zu machen.
Informieren ist alles!
Der,
der
irgendwann einmal in dieses Land einwandern möchte, ist es, der heraus-finden
muss, ob z.B. durch das rigorose Abholzen der Urwälder und durch andere Umwelteinflüsse
die jähr-lichen Unwetter in einigen Kontinenten bedrohlich zuge-nommen haben
und die Stürme und Hurrikans dort immer verheerender werden.
Und er
selbst
muss ergrün- den, dass die Kriminalität in seinem favorisierten Land möglicherweise
so stark zu-genommen hat, dass Aus-länder hier bereits wegen ein paar
Dollar oder einem Vi-deorekorder massakriert wur-den. Und der Verkäufer wird
auch tunlichst verschweigen, dass er mindestens zehn Leute kennt, die aus
dem letzten Loch pfeifen, aber kaum einen, der es in seinem Land "zu
was gebracht hat".
Prima Klima...?
Auch
mit
dem Klima im neu- en Land haben viele Einwan- derer Probleme. Klirrende oder
feuchte Kälte, tropische Temperaturen, andauernde extrem hohe Luftfeuchtigkeit,
plötzliche Klimaumstürze oder eine ständig herabknallende Sonne - was bei
den Schnup-perreisen noch als angenehm oder erträglich empfunden wurde, oder
was viele Men-schen gar nicht kennenlern-ten, weil sie in anderen Jah-reszeiten
das Land bereisten - im täglichen Leben verliert es seinen Glanz oder kehrt
sich auch schon mal ins Ge-genteil um.
In
einigen
Ländern, wie Flori-da, Texas, den Philippinen usw., aber auch in den zahllosen
beliebten Inselpara-diesen, wie Hawaii, Samoa, Bermudas, der Dominika-nischen
Republik um nur einige zu nennen bedrohen Wirbelstürme, Taifune,
Torna-dos und Hurrikane Besitz und Leben der dort ansässigen Bewohner.
Und
selbst
im sonnigen Kan-sas wurden vor zwei Jahren die größten Hagelschäden aller
Zeiten mit einem Sachschaden von ca. 2,5 Milliarden Dollar gemeldet!
Mord und Totschlag
Ähnlich
verhält es sich mit der Kriminalität in zahlreichen hochgelobten
Auswanderer-paradiesen. Hier sollte man z.B. in den örtlichen Tageszei-tungen
nachlesen (Schlagzei-len genügen da schon oft) wie es damit bestellt
ist, und ob es (wie z.B. in Südafrika) beinahe täglich zu brutalen
Farmüberfällen, kommt oft mit Todesfolgen oder Verge-waltigungen.
Umsicht ist angesagt
Ich
präsentiere
solche Daten hier nicht, um irgendein Land 'niederzumachen', sondern, um zur
Umsicht zu Mahnen. Informieren Sie sich vorher genau auch über mögliche
Schattenseiten eines Landes (Klima, Kriminalität, Korrupti- on, schlechte
ärztliche Ver- sorgung oder soziale Absi- cherung, Rechtsunsicherheit
usw.), denn auch dies wird Teil Ihres neuen Lebens in der Fremde sein.


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Das Thema so ungern die meisten Auswanderungswilligen darüber
etwas hören möchten gehört wie das
Amen zum Gebet. Auszuwan-dern, ohne sich der oft drastischen Gefahren
bewusst zu werden, der Leichtsinn, Gutgläubigkeit, falsche Planung und
Selbstüberschätzung mit sich bringen können, ist nicht nur
ein Sprung ins kalte, unbekannte Wasser, sondern endet oft auch mit Tragödien.
An
die meist
selbst verschuldeten Lebenskatastrophen von Auswande-rern reiht sich dann
sogleich die Kette der unverschuldet eingetretenen Tragödien, z.B.
durch die höhere Gewalt von Wirbelstürmen, Über-schwemmungen,
Viehseuchen, Bankencrashs, Taifunen, Revolutionen, verheerende Waldbrände
und Dürroperioden, steigende Kriminalität im Einwanderunsland etc. Über
beides wird hier im Laufe der Zeit zu sprechen sein...
Granteln
Sie
also bitte nicht mit mir wegen dieser Seiten, nur weil sie Ihren Vorstellungen
vom Auswandern nicht entsprechen. Lesen Sie sie viel mehr sehr aufmerksam
durch und lernen Sie aus den hier aufgeführten
Beispielen und Schicksalsschlägen, damit Sie die gleichen Fehler nicht
mehr machen müssen. Und vor allem: schminken Sie sich ab, dass Aus-wandern
ein Zuckerschlecken ist und nun alles besser wird und im Ausland eh alles
leichter zu bewerkstelltigen ist. Vergessen Sie niemals, dass Sie mit
diesem sehr entscheidenden Schritt unvermittelt zum "Türken in Deutschland"
werden Heimvorteile haben zunächst einmal alle anderen...
Geschichten, die das
Leben schrieb...
Bernd
Still,
Thailand: "Diese
Mistratte hat mich regelrecht erpresst! Mein Geld war ich vermutlich schon
drei Tage nach der Unterschrift los, die mich zum Teilhaber machen sollte...
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