Rund
um Australien...
3,7
Milliarden Fernsehzu-schauer
erlebten im Jahr 2000 die 27. Olymp-ischen Spiele und die
beeindruckende Eröff- nungsfeier aus Sydney. 10000
Sportler aus 199 Ländern nahmen an den Spielen teil.
Das
ehemalige Olympi- sche
Dorf hat sich in- zwischen zu einem eige-nen
Stadtteil gemausert, der mit seinen ca. 5.000 Einwohnern
zu den grö- ßten, mit Sonnenenergie versorgten Wohngebie-ten
der Welt zählt...
Übrigens
besuchten
während der Olympi-
schen Spiele rund 11,3
Milliarden Web- Surfer
die offizielle Olympia
-Homepage.

Seit
1975 existiert der
"German-Club" in Aus- tralien. Etwa 400 einge-
tragene Mitglieder zählt der Club der eingewan- derten Deutschen.
Im Internet präsentiert er sich auf
diesen Seiten...

Ausgepunktet...?
Wer in Australien einwan- dern möchte, wird von
den Behörden mittels eines ein- fachen Punktesystems aus- gelotet. Benötigt
werden mindestens 115 Punkte wobei die berufliche
Qualifi- kation mit mindestens 60 Punkten ganz oben auf der Bewertungsskala
steht... "Wer die nicht erreicht, hat es sehr schwer", sagt Helga
Kunkel-Müller, die Geschäftsführerin der Evangelischen Auslands- beratung
in Hamburg.
60
Punkte bekommen z.B. nur die
derzeit sehr gefragten Berufe wie Köche, Kranken- schwestern, Minen-Ingenieu-re,
Diätassistenten, Piloten, Dachdecker, Friseure und Schuhmacher.
Bis
zu 20 Punkte bringt der Sprachtest,
der beim British Council kostenpflichtig absol-viert werden muss, die Höchstpunktzahl
in der Alters-Kategorie gibt es nur bis 29 Jahre. Ab 45 Jahre besteht fast
nur noch die Chance der Einwanderung durch die Fa-milienzusammenführung...
Mehr
zum Thema...

Die Hartmann's aus Kiel sie sind im wahrsten Sinne
des Wortes in Australien gelandet. Mit dem Segelboot, wie es sich
für eine 'Kieler Sprotte' gehört. Er, Torsten, studierte in
Deutschland Germanistik, Anglistik und Pädagogik, und ging als 'Doktor der
Philoso-phie' nach einem be-ruflichen Zwischenaufenthalt
in den USA an Bord seines Seglers Seeteufel,
"um die Welt mal hautnah kennenzulernen."
Tja,
auch so
kommt man nach Australien. Verliebt in den weiten Kontinent produzierte er
zunächst weit ab vom Beruf Betonsteine im Outback von
Queensland.
Nun hat
er seinen
eigenen Buchverlag in Townsville wo Torsten personalisierte Kin- derbücher
schreibt und illus- triert z.B. über das große Barriere Riff, über
den Re- genwald oder den Outback. Außerdem hat er seine Liebe zum Arbeiten
mit Glas ent-deckt und kreiert kunstge-werbliche Glaskunst, die er selbst
entwirft.
"Ich bin
glücklich
in Austra- lien", sagt er heute. "Und ich
bin froh, diesen Schitt in ein völlig anderes
Leben gewagt zu haben..."
Mehr
über die Hartmann's
aus Kiel, ihre Segeltouren, seine Bücher und deren Le- ben in Australien
finden Sie
auf
deren Homepage...






milie von Sockenfabrikanten und Nostradamus-Freak. Das nahende En-de der Welt befürchtend fand er in Australien sein sicheres Plätzchen. Da baute er nicht nur eine "Arche Noah für den Ernstfall", sondern auch eine riesige Farm nahe Crookwell auf, wo er heute mit seiner Frau und den beiden Söhnen lebt. Inzwischen produziert er in einer Sockenfabrik sehr erfolgreich Strümpfe für die in Australien vorgeschriebenen Schulunifor-men...
Oder John Szangolies (52). Als Fernmeldetechniker siedelte er nach Australien um, kellnerte dort eine Weile, eröffnete dann seine eigene kleine Kneipe und ist heute stolzer Besitzer von drei völlig unterschied-lichen Restaurants jedes für sich sehr beliebt und bestens besucht. Doch auch ihm flogen die gebratenen Tauben sicher nicht in den Mund. Tatkraft, Disziplin und ein gutes Gespür für den Markt sind auch in Australien gute Garanten für einen sich kontinuierlich aufbauenden Erfolg.
"Von nix kommt auch nix!"
Diese
Erfahrung machte auch Martina Rienzner aus München.
Als Rucksacktouristin mit Besuchervisum lernte sie
vor 10 Jahren Australien kennen. Ihr Gesellenbrief als Schreinerin, gute
Englischkenntnisse und der Verkauf ihres ersten Autos (davon kaufte sie sich
eine Kreissäge und anderes Werkzeug) war ihr Starttreppchen. Als 'ambulante
Schreinerin' bewies sie, dass man auch als Frau durchaus mit den
männlichen Kollegen mithalten kann. Heute hat sie einen gutge-henden
Schreinereibetrieb mit einigen Angstellten in Sydney und neben
ihrer privaten Kundschaftn zählen auch Museen zu ihrem Klientel. Denn
neben Möbeln hat sie sich auf komplizierte Einzelstücke spezialisiert
einige davon kann man auf ihrer Webseite anschauen...
http://www.rienzner.com.au

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nte recht schnell, "daß Australien für Einwanderer ganz sicher kein Schlaraffenland ist. Wer glaubt, es reiche, den Schnabel aufzumachen und dann würden die gebratene Tauben in seinen Mund fliegen, der wird vergebens warten. Wer aber Augen und Ohren offen hält, der sieht und hört, wo seine Chancen warten, die dieser Kontinent für ihn bereit hält..."

Rudolf u. Gerda Kurze:
Wir
haben es
richtig gemacht.
Die
Rente v. Rudolf
Kurze war noch nicht richtig durch, da wussten er und Ehefrau Gerda: "Sobald
wir alles unter Dach und Fach haben, sind wir für immer weg!"
Herhalten
zum Einwan-dern
musste schließlich Gerdas Sohn aus erster Ehe, der
bereits vor 14 Jahren nach Australien ausgewandert war und
nun mittels Familienzu- sammenführung mit der Mama auch noch
einen neuen Papa in die Wahl- heimat transferierte...
"Das
war alles gar nicht
so einfach," erinnert sich Gerad Kurze. "Ich hatte bei
der Heirat den Na-men meines zweiten
Mannes angenommen, hieß nun also ganz an- ders als mein
Sohn. Da mussten viele Papiere rangeschafft werden..."
Aber
dann klappte
es doch und besser Eng- lisch sprechen die Kur-
zes inzwischen auch. Alle zwei, drei Jahre fliegen
sie zum Verwandtenbe-such für einige Wochen in die alte
Heimat.
Das Ticket spendiert der Sohn dann immer als Weihnachtsgeschenk...
"Wir
haben die richtige
Entscheidung getroffen", beteuert Rudolf heute. "Wir
haben es richtig ge- macht und wir sind je- desmal froh,
wenn wir nach unseren Pflichtbe- suchen in Deutschland
wieder heim nach Aus- tralien kommen..."

Die meisten Ureinwohner Australiens wirken
auf uns Europäer beim ersten Hin- gucken so, als
würden sie keinem Streit aus dem Wege gehen und auch
sonst nichts anbrennen lassen.
Und
auch die
Ladies der Aborigines hinterlassen in der Regel keinen
bleiben- den Eindruck beim 'Weißen Mann' aber...

diesem Prototyp des Natur- menschen den Ureinwoh- nern Australiens
gehörte einst der gesamte Konti-
nent. Ihre Kultur ist ebenso faszinierend wie geheimnis- voll
Ihre einstige Jagdwaffe, der Bumerang, scheint nicht von dieser
Welt, so un-gewöhnlich ist dieses im weiten
Bogen zurück-kehrende Wurfgerät (bei mir
kommt das Ding übrigens niemals zurück!)...

Vieles
über die Geschichte
der Aborigines, deren Sitten und Leben, sowie wun- derschöne
Fotos (siehe Foto oben) werden Sie auf der Homepage von Axel Hennig finden.
Hier
geht's
dort hin:
http://australienbilder.de
und Kängurus verlagern. Aber: Australien hat
strenge Maßstäbe ange-setzt und nimmt nur Einwanderer auf, die
das hohe Wohlstandsni-veau des immensen Kontinents nicht in Frage stellen.
Vielleicht liegt darin sogar das Geheimnis seiner wirtschaftlichen
Blüte...
Mehr:
Wie man reinkommt und wer draußen
bleiben muss...


Australien
Fläche:
7.682.300
qkm
Höchste Erhebung:
Mount
Kosciuszko 2 229 m
Küstenlänge:
25.760
km
Strassen-Netz:
915.000 km
(Linksverkehr)
Flughäfen: über
400
Landessprache:
Englisch
Hauptstadt/Regierungssitz:![]()
Canberra
Einwohner:
19.400.000
Religion:
Christen (70%),
andere (30%)
Stromversorgung:
240/250
Volt Wechselstrom, 50 hz
Durchschnittl.
Jahresein-
kommen: US.$ 20.000.-
Arbeitslosenrate:
zwischen 7 und 8%
Inflationsrate:
durchschnittl.
zw. 1,5 - 2% jährlich
Internat. Kennzeichen:
AUS
Landeswährung: ![]()
Australischer Dollar (AU$)
National-Feiertag: ![]()
26. Januar (1788)
ZUM LÄNDER-FORUM
Fragen
& Mitdiskutieren![]()
über Land und Leute können Sie hier:
moderiert von der
geduldigen Skippy...
Schicksale...


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