Archi W. Bechlenberg, Jahr-gang 1953, betreibt ein Büro für Informationsarchitektur, in dem neben Printprodukten auch Websites, Multimedia-programme und Computerani-mationen erstellt werden. Liebstes Hopbby:
Archi W. Bechlenberg raucht noble Zigarren und schreibt darüber in deutschsprachigen Publikationen und auf seiner Webseite. 1999 besuchte er Andorra um dort kräftig einzu- kaufen.

Das
Zigarren-Paradies
Versehen mit einer prallen Tüte voller Zigarren, diversen Geschenken von Sr. Armen-gol wie Cuttern und Feuer-zeugen und einer Punch petit Corona 'für auf den Weg' verließ ich die Casa dels Tabacs, verstaute die Ein-käufe im Wagen, und dann machten wir uns auf den Weg, den Rest Andorras zu besichtigen. Man fragt sich dort beim Schnüren durch die Läden, wie dieses ganze Zeug da eigentlich hingekommen ist: die unzähligen Kosmetik-produkte, die Kameras und Hifigeräte und nicht zu verges-sen die ganzen Alkoholika. Andorra hat keinen Flughafen, es kommt also alles über diese eine Hauptstraße.
Tja, und dann die Rückfahrt. Machen wir es kurz: Am Zoll bei der Ausreise 2 Stunden 25 Minuten gestanden. Dann ca. 500 Meter freie Fahrt, dann eine Kuhherde quer auf der Straße, die blöderweise in die gleiche Richtung wie wir wollte, nochmal 45 Minuten Stop-and-go. Hunger, volle Blase. Halluzinationen von einer Kiste Feuerwerkskör-pern. Und da manifestierte sich dann der Entschluss, es bei diesem einmaligen Be-such Andorras zu belassen und sich das nicht an einem der nächsten Tage nochmals anzutun... So sehr man auch, wie mir das Milchmädchen Mathilde in meinem Kopf vorrechnen wollte, Geld sparte, je öfters man die Tour machte. Was soll's...? 150 Havanas vom Feinsten sind doch auch was, oder...?                
                               
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Überhaupt  scheint  man überall im Land jeden Meter an bebaubaren Möglichkeiten  auszunut- zen,  was  zuweilen  schon  mal zu architekto- nischen Blüten führt.  Ich selbst lebte über ein Jahr im Pyrenäenstaat mit dem beeindrucken- den Schlafzimmer-Ausblick  (im südlichen An- dorra La Vella)  auf  eine nur wenige Meter ent- fernte nackte Felswand.  Danach  zog  ich ins nödliche Encamp um,  wo  mich  dann die mo- natlichen Heizkosten (Gas) in Höhe von 750 Mark schließlich ganz aus  dem Ländchen ver- trieben...

Andorra liebt man, oder man liebt es nicht.  Dazwischen  bleibt  kaum Raum für zarte Zwischentöne. Und  die  vielen  urgemütlichen  Restaurants bieten einem selbst  bei  angenehmem  Kaminfeuer und der Landes-spezialität "Kaninchen in Knoblauch",  nicht für andere Mängel Ersatz. Und  wie  immer in fremden Ländern,  muss man sehr genau die Freuden des kurzen Ferienlebens vom Alltagstrott nach einer Ein-wanderung zu trennen wissen. Für Andorra gilt das in  besonderem Maße:
Andorra ist ein herrliches Paradies für Wintersportler oder für Off-Road- Freaks oder Wanderer (im Sommer). Hingegen  dort  für  immer  zu leben, dies bedarf einiger Abstriche und Vorlieben...
Nach vier Wochenenden hat man als Zu-gewanderter so gut wie alle Spazierfahr-ten und Ausflugsmöglichkeiten des Py-renäenstaates erkundet. Die relativ kurzen Sommer zeigen sich mit den typischen Grünschattierungen der südlichen Berg-welt, nach Süden hin jedoch immer üppiger werdend.  So bieten Santa Colo- ma und Sant Julia auch deutlich mildere Winter und eine üppigere "Übergangs-flora", als die kargen Nordregionen des Landes. Und wer von hier aus z.B. zur Costa Brava fahren möchte, erspart sich das bis zu zweistündige Durchqueren der im Straßenverkehr zu ersticken drohen-den Hauptstadt...

 Die zwei Gesichter von Andorra                               Horst Bold     Mehr als 20.000  Gastarbeiter, hauptsächlich aus Spanien,  finden in der Baubranche und dem Touristiksektor Arbeit.  Besucher beschreiben Andor- ra immer wieder als riesige Baustelle. All das hat den Einheimischen  in den  letzten  30    Jahren schnell zu Reichtum  ver-
holfen.
Heute sind fast  50  Prozent der  arbeitenden  Bevöl-
kerung mit  andorranischer Nationalität in der öffent-
lichen Verwaltung beschäftigt. Aufgrund eines wenig
vorteilhaften Berichts für den Europarat geriet Andor-
ra unter  Zugzwang  und so   wurde   die  Resolution
217 (III) der Generalversammlung der Vereinten Na-
tionen   (Allgemeine Menschenrechtserklärung) vom
10.12.1948 ohne Einschränkungen  am  29.03.1989
in  die Rechtsordnung des  Fürstentums eingeglie-
dert und jetzt im Artikel 5 der  andorranischen Verfassung aufgenommen.
Doch von vielen in Andorra ansässigen Ausländern wird wiederholt die allgemeine Rechtlosigkeit beklagt. Zahlreiche aus Gesetzen resultierende Rechtsansprüche seien in der Praxis nicht durchsetzbar. Die Gesetze seien nur bedrucktes Papier und dienten nur der Selbstdarstellung im Ausland (window dressing)...
Die offizielle Landessprache, katalanisch, erschwert ausländischen Be-obachtern oftmals einen tieferen Einblick. Aus dem Ausland kommender investigativer Journalismus findet dadurch fast nicht statt, so dass zu oft auf offizielle Verlautbarungen und Hochglanzprospekte zurückgegriffen wird. Die Sprache hat hier also nicht nur eine kommunikative, sondern auch eine den Informationsfluss behindernde Schutzfunktion. Innerhalb Andorras scheitert die Informationsfreiheit an der Selbstzensur der Medien. Die wird mittels Strafgesetzbuch durchgesetzt, das Geld- oder Haftstrafen vorsieht für das dann immer schnell vorliegende Delikt der Verletzung der Ehre von Personen und/oder Institutionen des Landes...     

Alles lesen bei:
http://www.andorra-intern.com/artikel/de940501.htm

 Viel Schnee und wenig Steuern...                                                 Nur so groß wie der "Pend Oreille-See" in Idaho oder das Ostseeeiland Usedom, bietet das kleine Fürstentum in den Pyrenäen mit  seinen  464 qkm neben einer in jedem Winkel des Landes präsenten  (bis erdrück-enden) Bergwelt insbesondere steuerliche Anreize...

 Regierungsform          Andorra  ist ein  demokrati-scher Rechtstaat der die Struktur eines Co -Fürsten-tums trägt. Die beiden Co-Fürsten, der Bischof von Seo de Urgell sowie der französische Staatspräsi-dent sind dabei gemein-sam und ungeteilt Staats-oberhäupter des Fürsten-tums. Die Co-Fürsten bil-den praktisch die Garanten für die Fortdauer und Un-abhängigkeit Andorras mit allen Vetorechten, z.B. beim Abschluss von inter-nationalen Ver-trägen, oder der Gesetzgebung.
Das   Parlament   (Consell General) besteht aus 28 Abgeordneten die vom Volk alle 4 Jahre gewählt wer-den. 14 der 28 Räte wer-den auf regionaler Ebene gewählt, (also zwei Räte für jede Gemeinde), wäh-rend die anderen 14 auf nationaler Ebene gewählt werden. Im Jahr 2001 gab es in Andorra nur rund 13.000 zugelassene Wäh-ler, von denen etwa drei Viertel zur Wahlurne gingen. Stärkste Partei im Lande ist die Partit liberal d'Andorra mit 15 Sitzen im Parlament...


 Firmengründungen     Ausländische     Investoren haben die Möglichkeit,in Andorra mit wenig Eigen-kapital und äußerst schwachbrüstigen jährli-chen Abgaben Firmen in Andorra zu gründen.
Eine S.L. (Societat Limi-tada) entspricht in der Rechtsform in etwa einer GmbH und benötigt nur ein Mindestkapital in Höhe von 3.100 Euro u. zahlt jährlich eine Pauschalsteuer in Höhe von rund 700 Euro. Damit ist der Kuchen gegessen.
Die AG-ähnliche S.A. (Societat Anònima) be-benötigt ein Eigenkapital in Höhe von ca. 30.000 Euro. Die jährlichen Abgaben belaufen sich auf knapp 800 Euro. Auch damit kann man leben, oder?
Einziger    Wermutstropfen: auch hier wollen die Andorraner mitmischen u. verlangen die Zweidrittel-Beteiligung einer andor-ranischen  Gesellschaft. Den Umgehungskniff fin-det man leicht heraus, wenn man die vorange-gangene Zeile noch ein-mal sorgfältig durchliest...
Die Genehmigung für die Gründung einer Gesell-schaft in Andorra bein-haltet nicht das Recht, ohne eine erforderliche Er-laubnis des Oficina d'Im-migració, im Land tätig zu werden, womit "inoffi-ziellen"    Briefkastenfirmen präktisch alle Türen ge- öffnet werden.

Wo immer man in Andorra hin möchte – nach rund 20 Kilometern steht man an einer Landesgrenze oder die Welt ist auch schon mal mittendrin zuende. Ein überschaubares Ländchen also,  mit nur  66.000 Einwohnern, 3 Hauptstraßen,  langem Winter und rund 12 Millionen (Kauf)touristen im Jahr.

 Der Sommer: Die grüne Seite von Andorra...                               
Quirlig bis vollgestopft:                                                                  

  Andorra
Fläche:
467 qkm
Höchste Erhebung:
2946 m Pic de Coma Pedrosa Landessprache: Catalanisch Hauptstadt/Regierungssitz: Andorra La Vella
Einwohner:
66.000 Stromversorgung: 220 V Wirtschaft:  Tourismus (mit ca. 500 Hotels) und Kauf-Tou-rismus, 7 Bankhäuser Landeswährung: Euro u. Spanische Peseta

 Kein Fiskus in Sicht... 
Weder Einkommens- noch Kör- perschaftsteuer, Vermö gens- oder die  ungebliebten Erbsch-aftsteuern werden in Andorra erhoben. Erfreulich: Das Land hat   kein  Finanzamt.   Die not-wendigen  Einnahmen  bezieht Andorra aus pauschlen Abga-ben,  Gebühren,   Zöllen  usw. Buchführungspflicht und Quel-lensteuern sind allerdings im Gespräch...

Neu:
Ab Januar 2005 folgt Andorra dem   Beispiel  vieler   anderer Länder   und  erhebt   eine EU-Zinssteuer.   Wer  die  letztlich bezahlen   muss,   weiß  noch niemand so richtig, denn Resi-denten   aus  Andorra sind da-von    ebenso   befreit, wie  in- und ausländische Firmen und Bewohner von Nicht-EU- Län-dern,  auch wenn diese einen EU-Pass besitzen.

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Zwergstaat Andorra

Leben in Andorra La Vella

Das Herz des kleinen Landes,  die Haupttadt Andorra La Vella", findet man etwa in der Mitte des kleinen Fürstentums. Die Stadt ist Ver-kehrsknotenpunkt, Einkaufsparadies  und Regie-rungssitz. Von  hier aus führen  die asphaltierten Hauptstraßen zu den südlichen u. nördlichen Pässen nach  Spanien und Frankreich.
Andorra La Vella schlängelt sich durch ein tiefes, schlankes  Tal  und  wird  durch seine meist  von

Autos und Motorrädern verstopfte Einkaufsstraße geprägt.
Viele  Gäste  empfinden  den  Besuch der Hauptstadt als eine Art Kultur-schock  –  ein Eindruck dem man sich besonders dann nicht entziehen kann,  wenn  man  von  Norden her über die verschlafene Passstraße hinter dem kargen Ort Encamp  irgendwann  um die letzte Kurve biegt, wo einen dann von einer Minute zur anderen der hupende und hektische Großstadtrummel der Einkaufsmetropole nasskalt erwischt.
Supermärkte, Einkaufshops, Banken, Zigaretten- und  Spirituosenläden, hängen hier nahtlos aneinander. Da das Tal  kaum Raum zur Ausdehnung in die Breite bietet, enden zahlreiche Seitengässchen sehr abrupt vor selt-samen Gebäuden, die kunstvoll an die Steilwände des Gebirges geklebt wurden.

Alles in Andorra ist auf das Verkaufen von Waren ausgerichtet, die in den Angrenzerländern spürbar teurer sind. Hierzu wird fast jeder (teure) Qua-dratmeter eingesetzt, wobei zwingend die kleineren, nicht so lukrativen Handwerksbetriebe, die man als Ansässiger benötigt, auf der Strecke blei-ben. Im Klartext: Wenn Fernseher, Waschmaschine oder der PC einmal ihren Geist aufgeben, wird die Suche nach preiswerten Reparaturdiensten zu Detektivarbeit. Es gibt nur wenig Konkurrenz in diesem Gewerbe – die Mieten sind teuer und wer die bezahlen muss, will am Verkaufsboom (Hopp-und-Ex über die Theke) teilnehmen, statt klein seinen Lebens-unterhalt zu verdienen. Es gibt diese Dienstleister schon, doch sie sind rar und meist recht teuer. Etwas Freudlos: Im Supermarkt, beim Tanken, beim Suchen einer Parknische, beim Verlassen des Landes (Zoll) usw. sind viel Geduld und immerwährendes Schlangestehen angesagt. Das kann nerven...
Paradies oder Inferno?
Echte Andorraner
Maria Jose Girol Jumenez  ( Miss Andorra 2003 ) ist eine von den nur 8.627 "echten Andorranern" auf de-ren Gnaden ausländische Zuwanderer stets ange-wiesen sind. Dass die reinen Vollbluteinheimischen gerne das Sagen haben und mit Vorliebe alles ab-blocken, was ihrer Minderheit schaden könnte, stößt bei vielen in Andorra lebenden Ausländern zuweilen auf Unverständnis.
Warum eigentlich...? Zugereiste, auch wenn sie Festwohner sind, werden immer zugewanderte Gäste bleiben. Andorraner wird man nur durch Geburt – fertig. Damit sollte man sich abfinden, denn auch die Schweizer, Deutschen oder US-Bürger werden sich nur schwerlich die Regierungs- und Wirtschaftsgeschäfte aus der Hand nehmen lassen. 8.627 Leute – alteingessene Familien-Clans – gegen den Rest der Welt. Die einstigen Schafshirten des schweigenden Bergvolkes sind inzwischen alle stein-reich und profitieren vom Ausverkauf ihres Landes, dem sie – trotz aller Verlockungen des schnöden Mamons – dennoch mit gemischten Gefühlen gegenüberstehen. Zugewanderte werden sich also immer in einer Gast-rolle sehen müssen. Selbst dann, wenn sie die schöne Maria José heiraten sollten – so richtig integriert wird man wohl nie. Wer damit leben kann und will, und wer dabei noch die immensen steuerlichen Vorteile Andorras nutzen möchte, für den bietet das Land sicher eine hervor-ragende Perspektive...


 Deutschsprachige Infos aus Andorra...                                         

Die Homepage von Waltraud Maier (Immobilien u. Firmengründungen)
Neutrale, auch kritische Infos – immer aktuell bei Andorra-intern
Andorra La Vella, Webcambilder live!
- auf Fusta-Design (Holz)
Andorranische Botschaft in Deutschland (viele deutsche Infos)
AndorramaniaDeutsche Infoseite mit vielen, vielen Links...
Fotos aus Androrra
–  Natur pur, von der Anfahrt bis zum "Eissee"...
Auswärtiges Amt, Deutschland – etwas dürftige Andorra-Infos...
 Einwanderung                  Obwohl Andorra nicht Mitglied der EU ist, entspricht die Ein-wanderung praktisch einem Umzug. Es werden keine nennenswerten Bedingungen gestellt. Aber: um der Flut der ansässigen Ausländer Herr zu werden, werden immer wieder Stimmen im Parla-ment laut, die die Zahl der Ausländer in Andorra auf knapp die Hälfte reduzieren wollen. Dies bedeutet sicher-lich nicht, dass in Kürze nun rund 30.000 Ausländer im Land zwangsenteignet und vor die Landesgrenze gesetzt werden, aber: die Auswahl-kriterien werden demnächst ganz sicher für Neu-Residen-ten strenger werden.
Eingewanderte Ausländer, de-ren Herkunftsland nicht Spa-nien oder Frankreich ist, wer-den erst nach 20 Jahren völlig eingebürgert und erhalten dann die gleichen Rechte (die Pflichten hat man von Beginn an) wie andorranische Staats-bürger, ohne dabei jedoch die Staatsbürgerschaft zu erlan-gen. Anders als beispiels-weise in Paraguay, wo man nach erfolgter Einwanderung sofort uneingeschränkt beruf-lich tätig werden kann, muss man hier lange auf die "wirt-schaftlichen Rechte" warten.
Versicherungspflicht besteht nur für Lohnabhängige. Der Beitrag beträgt 18% vom Bruttolohn, wobei 13% auf den Arbeitgeber und 5% auf den Versicherten entfallen.
Selbständige und Privatper-sonen sind in der Regel (ohne Pflicht) in Andorra freiwillig versichert. Der Frei-willigenbetrag lag 2004 in etwa bei 200 Euro pro Mo-nat. 49% fließen davon in die Altersversorgung, 51% in die Krankenversicherung. Steuerlich wird man in An-dorra kaum zur Ader gelas-sen. Die meisten Abgaben sind pauschaliert. Wie z.B. die Grunderwerbsteuer mit 2,5%. Ausländer, die noch keine wirtschaftlichen Rechte in Andorra erworben haben, be-nötigen zum Kauf einer Immobilie die Erlaubnis der Regierung und dürfen auch nur eine Immobilie pro Fa-milie erwerben. Die erforder-lichen Behördengänge erledi-gen dabei in der Regel die Anbieter und Verkäufer selbst.
Einwandern  mit   permanen-tem Wohnsitz in Andorra würde ich nur gut betuchten Aussteigern empfehlen, die nicht weit vom sonnigen Spanien ein sicheres Domizil in einer immer noch preis-werten Steueroase suchen und die sich zwischen den gigantischen Bergmassiven nicht eingequetscht fühlen.
                                               P.T.
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